KfW-55 Förderung 2026: Diese Neubauprojekte können jetzt profitieren

Für viele Bauherren ist es endlich wieder ein echter Hoffnungsschimmer: 2026 stehen erneut Fördermittel für energieeffiziente Neubauten nach dem Standard KfW-55 bereit. Die Bundesregierung will damit den Wohnungsbau wieder anschieben und Projekte reaktivieren, die in den letzten Jahren auf Eis gelegt wurden. Insgesamt stellt die KfW dafür einen Fördertopf von 800 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert werden Neubauten, die den Effizienzhaus-Standard 55 erfüllen. Das bedeutet: Das Gebäude benötigt nur 55 Prozent der Energie eines vergleichbaren Standardhauses. Gerade für Projekte, die bereits genehmigt wurden, aber noch nicht gestartet sind, kann das finanziell den entscheidenden Unterschied machen. Viele Bauvorhaben wurden nach dem Förderstopp im Jahr 2022 nicht weiterverfolgt, weil steigende Zinsen, hohe Baukosten und fehlende Zuschüsse eine Umsetzung wirtschaftlich kaum noch möglich gemacht haben.

Die Förderung läuft über zinsgünstige Kredite der KfW. Pro Wohneinheit sind bis zu 100.000 Euro möglich, oft zu deutlich besseren Konditionen als bei klassischen Bankfinanzierungen. Wichtig ist dabei: Die Mittel werden nach dem Prinzip „solange der Vorrat reicht“ vergeben. Wer schnell ist, hat die besten Chancen. Eine zentrale Voraussetzung ist außerdem, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits eine Baugenehmigung vorliegt.

Ein weiterer entscheidender Punkt: Die Wärmeversorgung muss komplett auf erneuerbaren Energien basieren. Das heißt konkret, dass Gas- oder Ölheizungen ausgeschlossen sind. Stattdessen kommen zum Beispiel Wärmepumpen, Biomasse oder erneuerbare Fernwärme infrage. Damit soll trotz der Förderung eines weniger strengen Standards weiterhin ein klarer Fokus auf Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit gesetzt werden.

Gerade im aktuellen Marktumfeld ist die KfW-55-Förderung 2026 für viele Bauherren ein echtes Zeitfenster. Wer ein genehmigtes Projekt liegen hat, sollte die Unterlagen frühzeitig vorbereiten und die Finanzierung zügig prüfen, bevor der Fördertopf ausgeschöpft ist.

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Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-diese-bauprojekte-erhalten-2026-die-kfw-55-foerderung/100172428.html

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